da Praula da Prada

Der beantragte Zuchtnamen "da Praula da Prada" wurde am 11.08.08 durch die FCI
geschützt und am 26.09.08 durch die SKG unter der Nr. 11049 registriert und bestätigt.

 

Hier ein Artikel im Regio über meine Zucht

Meine Zuchtziele

Nach bestem Wissen und Gewissen möchte ich Bullys züchten.


Gesunde, lebenstüchtige, wesensstarke und sportliche Bullys, die mit der heutigen Umwelt problemlos klar kommen und sich auf natürlichem Weg fortpflanzen können, werden unter anderem ein Zuchtziel sein.

Aufgrund aktuellster Erkenntnissen von der letzten Ausstellung werde ich definitiv nur Hündinnen in die Zucht nehmen, die dem Rassestandard insofern entsprechen, als dass die Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. Meine Zuchthündinnen sollen ausdauernd herumtoben können.

Aussehensmässig strebe ich einen muskulösen, fettarmen, harmonischen Körperbau an.

Leider sind die meisten Bulldoggen einfach zu fett und dieser Umstand wird dann mit der Aussage " der Hund hat Substanz" gerechtfertigt.

An der letzten Ausstellung musste ich erschüttert zur Kenntnis nehmen, dass sogar Richter, die Tierärzte sind, lieber Hunden die wohl dem FCI Standard in höchstem (ungesundem) Masse entsprechen, aber nicht mehr in der Lage sind zu traben, auf den ersten Rang setzen.

Wenn Gesundheit heute ernsthaft  im Vordergrund stehen würde, dann sollten die Richter den Standard dahingehend interpretieren, dass sie Hunde auf den ersten Rang setzen, die dem Rassestandard nur insofern entsprechen, als dass die Funktionalität nicht beeinträchtigt wird!

Zum Beispiel, dass sich die Hunde noch in ihrer natürlichen Gangart trabend, und nicht wie ein HD kranker Hund, hoppelnd fortbewegen können.

Wenn der FCI Standard wirklich von jedem Richter genau gleich angwendet würde, hätten wir nicht eine so grosse Variabilität im Exterieur der Bulldogge........

Also könnte die Richter sich diese Variabilität  zu Gunsten der Gesundheit zu nutze machen.

Zucht-Ethik

In erster Linie bedeutet die Züchterethik in der Hundezucht, dass mit dem Verkauf des Hundewelpen nicht die Verantwortung des Züchters für dessen Leben endet.

 

Die Verantwortung eines seriösen Züchters beginnt mit der Auswahl der Verpaarung und somit mit der
Suche eines geeigneten Deckrüden. Diese Selektion kann nur betrieben werden, wenn man sich mit der Ahnenforschung, bezüglich Lebenserwartung, Charaktereigenschaften, Gesundheit und Rassenstandard auseinandersetzt.

 

Es liegt also auf der Hand, dass an die züchterischen Tätigkeiten höchste Anforderungen gestellt werden müssen. Die meisten Hunde leben in der heutigen Zeit in engem Familienkontakt, und nur eine Nachzucht gesunder, wesensfester und sozial verträglicher Hunde, gewährleistet optimale Voraussetzungen für Mensch und Tier.

 

Das Ziel eines seriösen Züchters muss als oberste Priorität haben, die Qualitäten und Gesundheit einer Rasse zu erhalten, bzw. zu fördern und das Zuchtergebnis durch gezielte und ehrliche Auseinandersetzung stetig zu verbessern. Er ist Mitglied in einem zuchtbuchführenden Verein der FCI und verpflichtet sich, zur Erreichung seines Zuchtziels, sich an den vorgegebenen FCI-Rassenstandard, bzw. an den vorgegebenen Zuchtstandard des Rassevereins zu halten.

 

Ein seriöser Züchter setzt sich mit seinen Hunden intensiv auseinander, er lebt zumeist mit seinen Hunden im Hause, beschäftigt diese, nach den jeweiligen Bedürfnissen und besitzt ein grosses Wissen von den Grundlagen der sachgemässen Haltung, Aufzucht, Erziehung und Sozialisierung seiner Nachzucht. Er hat einen rassespezifisch grossen Erfahrungsbereich, kennt sich somit bestens aus, was gesundheitliche Probleme, Vorsorgemassnahmen und Erste-Hilfe-Massnahmen betreffen. Ausserdem ist er meistens der erste Ansprechpartner für den Welpenkäufer, wenn unvorgesehene Probleme mit dem neuen Hausgenossen auftreten.

 

Der seriöse Züchter sollte sich die Zeit nehmen, den passenden Welpen für den jeweiligen Käufer
auszusuchen, Er sollte den Hundeinteressenten vor dem Kauf ordentlich beraten und prüfen, ob der Käufer auch bestimmte Voraussetzungen zum Halten eines Hundes erfüllen kann, und dem neuen Hundekäufer auch später noch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Züchter verpflichtet sich, für jeden Welpen einen schriftlichen Kaufvertrag abzugeben.

 

Ein seriöser Züchter ist moralisch verpflichtet, sollte sich ein Fehlverkauf herausstellen, den Welpen
zurückzunehmen oder einen geeigneten Platz für ihn zu finden.

 

Damit ein seriöser Züchter diesen Anforderungen gerecht werden kann, braucht er Zeit, Platz und gewisse finanzielle Voraussetzungen. Er sollte nur so viele Hunde halten, die betreut, gepflegt, beschäftigt und in den Tagesablauf der Betreuungsperson/en mit einbezogen werden können. Selbstverständlich gehören dazu auch ältere und kranke Hunde, die in der Regel im Züchterhaushalt verbleiben.

 

Kein seriöser Züchter, der nach höchsten ethischen und moralischen Gesichtspunkten sein Zuchtgeschehen plant, wird seine Hunde jemals ausbeuten.

 

Der Erfolg einer Hunderasse muss über dem persönlichen Erfolg stehen. Seriöse Zucht bedeutet unter
Berücksichtigung der genetischen Grundlagen, die Gesunderhaltung und Funktionalität einer Rasse zu
erhalten und zu verbessern. Eine seriöse Zucht sollte nicht der Gewinnerzielungsabsicht dienen.

Infos über Olga

Sie läuft problemlos 11 km oder 4 Stunden und ist auch danach noch fit. Ebenso atmet sie komplett frei (hat Nase) und war noch nie ernsthaft krank. Sie ist eine intelligente Hündin, die über  guten Beutetrieb verfügt und gerne Aufgaben löst.
Ich werde sehr viel Wert auf diese Eigenschaften, nebst freundlichen Wesen, in der Zucht legen.